Monat: November 2015

Tipps für den Schutz gegen Hochwasser – die Stadtentwässerung informiert

Starkregen

Hauseigentümer/innen sind arg gebeutelt, wenn ihre Grundstücksentwässerung nicht richtig funktioniert. Die Notwendigkeit des Schutzes der eigenen vier Wände vor Starkregen oder Hochwasser wird manchmal erst zu spät erkannt.
Oft helfen schon einfache Tipps, um sich zu schützen und vollgelaufene Keller zu vermeiden. Es gilt: Jede/r Hauseigentümer/in muss sich im Rahmen des Zumutbaren gegen Schäden durch Hochwasser selbst schützen. Was können Sie konkret tun? Hierzu gibt es ein paar praktische Tipps von der Stadtentwässerung Dortmund.

 

Dialogforum „Risikoprofil im Klimawandel“ im Stadtbezirk Hörde

Gegenwärtig führt das Umweltamt der Stadt Dortmund gemeinsam mit der TU Dortmund und der Emschergenossenschaft das Modellprojekt „Klimaanpassung im Stadtbezirk Hörde“ durch. In einem festgelegten Untersuchungsbereich wird bis Mitte 2016 ein Anpassungskonzept gegen die Folgen des Klimawandels entwickelt, das als Musterbeispiel für andere Bereiche in der Stadt Dortmund eingesetzt werden soll – auf wissenschaftlicher Basis und mit Beteiligung der Hörder/innen, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft.
Von der TU Dortmund und der Emschergenossenschaft wurden bereits Wirkungskarten für Hörde mit Blick auf den zunehmenden Klimawandel erstellt. Diese zeigen die Auswirkungen von Hitze oder Überflutungen durch Starkregen iim Stadtviertel Hörde.
Gemeinsam mit den Hörder/innen sollen die Ergebnisse nun diskutiert werden. Hierzu lädt Sie das Umweltamt herzlich ein.

Bürgersaal in der Bezirksverwaltungsstelle, Hörder Bahnhofstr.16 (Eingang über die Brücke), Dienstag, 1.12.2016 von 18 bis 21 Uhr

Stadtökologie – Urbane Landwirtschaft in Hörde

Auf Dächern, in Gärten, zwischen Gebäuden und an Hauswänden soll Gesundes und Vitaminreiches demnächst in Hörde wachsen. Obst, Gemüse und Kräuter wachsen wird klassisch angebaut im Gemüsebeet und als Spalierobst oder auch ungewöhnlicher in Säcken und Kisten. Auch senkrechte Pflanzsysteme an Häuserwänden oder in Gewächshäusern auf Dächern werden ins Auge gefasst.
Dafür sprach sich der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund aus.
Alle Hörderinnen und Hörder können mitmachen und mit dem Anbau von Bohnen und Brokkoli, Salat und Spinat, Kartoffeln und Kürbissen ihre Haushaltskasse entlasten.
Es wird aber auch erprobt, in welchen Formen für den lokalen Markt produziert werden kann. Der Beschäftigungsträger Grünbau schlägt zudem ein Projekt vor, in dem mit Langzeitarbeitslosen für den Bedarf der Dortmunder Tafel produziert wird.
Das Projekt fußt auf den Erfahrungen von „Querbeet Hörde. Ernte deine Stadt“. Ein interdisziplinäres Team aus TU Dortmund, Urbanisten e. V. und des Planungsbüros Plan-Lokal hatte 2013 und 2014 das urbane Gärtnern der Hörder Bevölkerung nahe gebracht. Der Gemeinschaftsgarten Schallacker im ehemaligen Freibad ist ein dauerhaft sichtbares Zeichen dieses Projekts.
Jetzt soll noch ein Schritt nach vorn gemacht werden und nationale und internationale Erfahrungen in der urbanen Landwirtschaft in Dortmund umgesetzt werden. Wenige Projekte sind so interdisziplinär angelegt. Die Themen Ökologie, Klimaschutz, Beschäftigungsprojekte, lokale Ökonomie, Armutsbekämpfung, Freizeitverhalten, guter Nachbarschaft, Gesundheit und Ernährung werden angesprochen.
Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund finanzieren dieses Projekt innerhalb des „Stadtumbaus Hörde Zentrum“.
Auch wenn das Projekt noch in den Planungsphase steckt: Wer jetzt schon mitmachen will oder sich weiter informieren möchte, kann sich an die Hörder Stadtteilagentur wenden: Alfred-Trappen-Straße 18, Telefon 22 20 23 13, info@hoerder-stadtteilagentur.de.

Quelle: Medieninformation Stadt Dortmund

Neues Bundesmelde gesetz in Kraft

Seit dem 1. November 2015 ist das neue Bundesmeldegesetz in Kraft getreten. Neben anderen Änderungen bedeutet dies, dass bei jeder An- und Ummeldung eine sogenannte „Wohnungsgeberbestätigung“ vorgelegt werden muss, d.h. Vermieter/innen müssen den Einzug eines/r Mieters/in bestätigen. Innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug muss sich der/die Mieterin bei der zuständigen Behörde anmelden. Vermieter/innen müssen ihrer Mitwirkungspflicht bei der Anmeldung nachkommen und die Bestätigung rechtzeitig abgeben. Ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro.
Am besten verwendet man die amtlichen Formulare der Stadt Dortmund. Diese finden Sie hier

Richtfest des Pflegeheims der GWS Am Heedbrink

Am 10. November konnte das Richtfest des Pflegeheims gefeiert werden. Es wird ab dem Frühjahr 2016 Platz bieten für 80 Bewohnerinnen und Bewohner und 13 Tagespflegeplätze. Der Betreiber, die Firma CMS wird nicht nur den Pflegebetrieb organisieren, sondern auch die Hauswirtschaft und das Catering übernehmen. Im Café Graudenzerstr. Ecke Am Heedbrink können dann auch die Nachbarinnen und Nachbarn zu Mittag essen oder auf Kaffee und Kuchen einkehren. Das Pflegeheim öffnet sich bewusst für das Quartier. Beim Richtfest konnte die Kochkünste schon mal getestet werden.
Das Haus erfüllt alle energetischen Standards auf das Beste, geheizt wird mit einem Blockheizkraftwerk. Im Keller befindet sich eine Tiefgarage mit 20 Stellplätzen.