Monat: Januar 2016

Begegnungscafé im Café Röstwerk – ein Ort der gelebten Integration

Im Dezember war es schon mal soweit. Das Café Röstwerk Hörde stellte seine Räume zur Verfügung für ein Begegnungscafé von Geflüchteten und „alteingesessenen“ Hördern und Hörderinnen. Ein Treffpunkt der Integration war geboren.
Daher entschlossen sich die Inhaberin des Röstwerks Susanne Bräuning und einige ehrenamtlich Tätige der Flüchtlingsunterkunft Phoenixhaus in Hörde dazu, das Begegnungscafé regelmäßig durchzuführen.
Jeden zweiten Samstag im Monat ab 14:30 Uhr wird also ab sofort zu Kaffee, Tee und Kuchen und vielleicht zu der einen oder anderen Überraschung eingeladen. Kaffee, kalte Getränke und Kuchen werden gespendet.
Willkommen sind alle Geflüchteten, die in Hörde ein neues zuhause gefunden haben. Und willkommen sind alle schon lange in Hörde Ansässigen, um miteinander Kaffee zu trinken, Süßes zu essen, zu reden und um sich vielleicht weiter zu verabreden.
Alle Menschen, die kommen, werden andere Kulturen kennenlernen, vielleicht neue Freunde gewinnen. Geflüchtete werden vielleicht erfahren, wo Wohnungen frei sind oder wo sie eventuell einer Beschäftigung nachgehen können.
Die Hörder Stadtteilagentur unterstützt das Begegnungscafé und begrüßt diese Initiative aus der Hörder Händlerschaft. Noch mehr solcher Initiativen und Angela Merkel wird Recht behalten: Wir schaffen das! – in Hörde allemal.
Das nächste Begegnungscafé findet am Samstag, den 13.02. um 14:30 Uhr im Café Röstwerk, Rathausstr. 8 in Dortmund-Hörde statt. Wir freuen uns auf alle, die offen für Neues sind und respektvoll mit Unterschieden umgehen können.

Wohnraum für Flüchtlinge

„Integration setzt voraus, dass man sie auch will“. Mit diesen Worten sprach Ulrich Piechota aus, was über 40 Teilnehmer/innen am 26. Januar 2016 in den Bürgersaal führte. Sie waren der Einladung der Hörder Stadtteilagentur zur Veranstaltung „Wohnraum für Flüchtlinge“ gefolgt, um sich praxisnahe Informationen und Ratschläge abzuholen.
Christine Cofone von der städtischen Immobilienwirtschaft und Ulrich Piechota vom Sozialamt verdeutlichten das dezentrale Unterbringungskonzept der Stadt Dortmund und erläuterten die Verfahren und umfangreichen Unterstützungsmöglichkeiten für Vermieter/innen, die über passende Wohnungen verfügen.
Deutlich wurde, dass Mietverhältnisse auf Langfristigkeit ausgelegt sind. Es ist erstrebenswert, dass Mieter/innen sich wohlfühlen und demnach auch nach Beendigung des Asylverfahrens in der Wohnung bleiben möchten.
Anwesende fragten sich unter anderem, welchen Einfluss Eigentümer/innen auf die Belegung der Wohnungen haben. Wünsche werden berücksichtigt, eine Garantie gibt es – wie so oft im Leben – nicht. Wenn allerdings ein/eine Vermieter/in deutlich und frühzeitig signalisiert, dass in der Wohnung beispielsweise keine größeren Männer-WGs untergebracht werden sollen, dann findet eine solche Belegung in der Realität auch nicht statt. Aufgrund von Freundschaften, die in den Erstunterkünften geschlossen wurden, kann es durchaus vorkommen, dass es den nachvollziehbaren Wunsch nach Männer-WGs gibt. Hier bemüht sich die Stadt dann, mit Einverständnis der Vermieter/innen, dem Wunsch nachzukommen.
Weiterführende Informationen sind hier abrufbar.
Detlef Münz vom Amt für Wohnen und Stadterneuerung informierte über die Wohnraumförderung zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge und erläuterte die entsprechende Richtlinie.
Anhand dieser Förderzugänge gab es in Dortmund bereits Reaktivierungen von Immobilien. Anschauliche Beispielrechnungen verdeutlichten wie lohnenswert eine solche Entscheidung für Eigentümer/innen sein kann.
Der Vortrag von Detlef Münz ist hier abrufbar.
Bettina Bielefeld stelle das Projekt „Ankommen“ vor. Es konnten insgesamt bereits über 200 Paten vermittelt werden, die Geflüchteten in alltäglichen Fragen zur Seite stehen. Weiterführende Informationen zum Projekt erhalten Sie montags von 10.00 bis 12.00 Uhr und mittwochs von 14.00 bis 16.00 Uhr im Büro der Hörder Stadtteilagentur in der Alfred-Trappen-Straße 18.
Anwesende sprachen mehrfach an, dass es in den Mietverhältnissen ggfs. zu Konflikten aufgrund fehlerhaften Nutzerverhaltens kommen kann. Untereinander wurden hilfreiche Tipps ausgetauscht. Ein Teilnehmer berichtete von „Erziehungsmaßnahmen auf technischem Niveau“ und verdeutlichte eine Technik, die bewirkt, dass sich die Heizung bei Öffnung des Fensters automatisch abstellt. Unter diesem Link erhalten Sie zudem eine Anleitung zur Mülltrennung in unterschiedlichen Sprachen.

„Imkern – so geht’s“ Schnuppertage für Bieneninteressierte

Christoph Wenke bietet wieder kostenfreie Schnuppertage an, bei denen er theoretische und praktische Grundlagen in der Imkerei vermittelt. Sie finden immer sonntags von 11:00 bis ca. 13:00 Uhr statt.
Termine
14.02.2016, 11:00 Uhr
21.02.2016, 11:00 Uhr
28.02.2016, 11:00 Uhr
06.03.2016, 11:00 Uhr
13.03.2016, 11:00 Uhr
Treffpunkt
Bienenstand
KGV „Am Richterbusch“
Nortkirchenstr. 10
44263 Dortmund Hörde
Kontakt
Christoph Wenke
0231- 86 41 008
Titania.Oberon@t-online.de

Foto: Cornelia Schulz

Neue Serviceangebote für Hauseigentümer

Mit Jahresbeginn wartet die Hörder Stadtteilagentur mit zwei neuen Serviceangeboten auf.
Dienstags von 15 bis 18 Uhr erwarten Sie die Kolleginnen Gaby Schulten und Nathalie Liese in unserem Büro Am Heedbrink 29 zur Sprechstunde für Immobilieneigentümer/innen. Vereinbaren Sie bitte einen Termin unter der Telefonnummer 0231-22202314.
Ergänzt wird dieses Angebot durch unseren „Immobilienservice“, einem Newsletter mit den neuesten Informationen für Eigentümer/innen.
Hier geht es zum Download: Immobilienservice Stadtumbau Hörde Zentrum

15 Jahre QuiltCabin

In der Wiggerstraße angesiedelt – und für den einen oder die andere gar nicht so bekannt – feiert das QuiltCabin mittlerweile seinen 15. „Geburtstag“ in Hörde.
QuiltCabin ist ein Fachgeschäft für Patchworkstoffe und Zubehör.
Hier gibt es moderne Baumwollstoffe, Garne, Flieseinlagen und Fachliteratur.
Für Interessierte gibt es ein Kursprogramm für Einsteiger und Fortgeschrittene.
Am 13. Januar 2001 wurde das QuiltCabin in der Wiggerstr. 9 eröffnet.
Jetzt wird der 15. Jahrestag mit einer Ausstellung, einer Tombola und vielen Angeboten am Freitag, 15.1. und am Samstag, 16.1. gefeiert.
Schauen Sie doch einmal vorbei. https://www.quiltcabin.de/
flyer-15

Thermografie-Aktion in Hörde geplant

Hauseigentümer im Stadtumbaugebiet des Hörder Zentrums können sich ein Bild über die energetischen Schwachstellen ihrer Immobilien machen. Interessierte Immobilienbesitzer können sich bei der Hörder Stadtteilagentur wegen eines Termins mit dem Quartiersarchitekten Detlev Bruckhoff melden. Er wird die Aufnahmen machen und steht für weitere Informationen bereit. Das Angebot der Hörder Stadtteilagentur ist kostenfrei. Kontakt: info@hoerder-stadtteilagentur.de oder 0231 22202313

Projekt Ankommen – Deutschkurse, Patenschaften, Veranstaltungen und Umzüge

Viele Geflüchtete stehen, wenn sie in eine eigene Wohnung ziehen vor diesen oder ähnlichen Fragen:

-Wie fülle ich meinen GEZ-Antrag aus und was ist das überhaupt?
-Meine Heizung funktioniert nicht, wer kann mir jetzt helfen?
-Zuhause habe ich so gerne Fußball gespielt, kann ich das hier auch?

Viele Dortmunder/innen wollen Flüchtlingen helfen. Das Projekt Ankommen setzt sich bereits seit April 2015 für Flüchtlinge ein – auch und gerade, wenn sie aus den Übergangsunterkünften in eine eigene Wohnung ziehen.
Das Projekt organisiert Informationssammlung und bringt Geflüchtete und Menschen, die als Ehrenamtliche aktiv werden wollen zusammen. Diese Strukturen möchten die Mitwirkenden nun in den Dortmunder Stadtbezirken umsetzen. So soll Flüchtlingen direkt vor Ort geholfen werden. In Hörde hat sich hierzu eine Untergruppe gebildet. Mit Unterstützung der Bezirksverwaltungsstelle Hörde, Hörde International und der Hörder Stadtteilagentur wurde die Möglichkeit geschaffen, einen Kontaktpunkt in den Räumen der Stadtteilagentur Alfred-Trappen-Straße 18 einzurichten.
Dieser Kontaktpunkt ist montags von 10:00 bis 12:00 Uhr und mittwochs von 14:00 bis 16:00 Uhr für Flüchtlinge und Ehrenamtliche geöffnet. Wenn Sie ehrenamtlich mitarbeiten möchten, eine Wohnung an Flüchtlinge vermieten wollen oder durch Möbel- oder Geldspenden helfen möchten, melden Sie sich bitte bei dem Kontaktpunkt oder per E-Mail unter hoerde(at)projekt-ankommen.de.
Auch die RuhrNachrichten berichten über das Projekt Ankommen. Schauen Sie hier.

Foto: Projekt Ankommen

Brücken benennen – Brücken bauen

Der Anstoß kam von Seiten der Hörder/innen: Die vielen Brücken, die bisher vor allem beim Brückenfest in den Vordergrund gestellt werden, könnten doch individuelle Namen erhalten. Eine tolle Idee! Doch so eine Benennung ist eine kreative und verantwortungsvolle Aufgabe und soll gut überlegt sein.
Die Hörder Stadtteilagentur hat nun gemeinsam mit dem Hörder Goethe Gymnasium und anderen Akteuren aus der Zivilgesellschaft ein Kooperationsprojekt gestartet, welches die Benennung der bisher namenlosen Hörder Brücken zum Ziel hat. Zunächst sollen Schüler/innen der zehnten und zwölften Klasse, im Rahmen des Geschichts- und Politikunterrichts, eigenständig recherchieren und Konzepte zur Brückenbenennung entwickeln. Die Ergebnisse werden dann in Workshops, die gemeinsam mit der Hörder Stadtteilagentur und verschiedenen anderen Akteuren durchgeführt werden, konkretisiert und diskutiert. Im letzten Schritt des Projektes stellen die Schüler/innen ihre Ergebnisse und Vorschläge den Hörder/innen und den zuständigen politischen Gremien vor.
Mit diesem Projekt können die Schüler/innen bürgerschaftliches Engagement erlernen, erleben und sich somit auch stärker mit ihrem Stadtteil identifizieren.
Der Durchführungszeitraum erstreckt sich von Januar bis Juli 2016 und endet mit der feierlichen Benennung der 14 Hörder Brücken.
Foto: Jutta Sankowski

Förderprogramm für Schallschutzfenster

Es gibt in Ballungsräumen und damit auch in Dortmund viele Bereiche, in denen Maßnahmen zur Reduzierung der Lärmbelastung ergriffen werden müssen. Allein durch Verkehrsplanung und -steuerung, durch einen Umstieg vom Auto auf Bus, Bahn und Rad, durch den Einbau von Flüsterasphalt und durch andere Maßnahmen lassen sich jedoch nicht alle Lärmprobleme lösen. Häufig bleibt deshalb nur der Einbau neuer schalldämmender Fenster als mögliche Maßnahme übrig.
Um den Dortmunder Bürgerinnen und Bürgern einen Anreiz zu bieten, diese Investition für weniger Lärm zumindest im Gebäude zu tätigen, hat das Umweltamt der Stadt Dortmund ein Förderprogramm für den Einbau von Schallschutzfenstern aufgelegt.
Gefördert werden der Austausch von Schallschutzfenstern, bzw. Balkon- und Terrassentüren sowie die nachträgliche Dämmung von Rollladenkästen an stark befahrenen kommunalen Straßen, soweit sie sich in Wohn- oder Schlafräumen befinden. Auch der Einbau von schallgedämmten Lüftern in Schlafräumen ist zuwendungsfähig.
Die Förderung erfolgt als Zuschuss und beträgt maximal 75% der förderfähigen Kosten bis zu einer Höchstgrenze von 4.000 Euro je Haus bzw. Wohnung. Je Eigentümer ist eine jährliche Förderhöchstgrenze von 20.000 Euro festgelegt.
Antragsberechtigt sind Grundstücks-, Haus- oder Wohnungseigentümer, an deren Gebäuden die nach der Förderrichtlinie geltenden Grenzwerte überschritten werden. Mieter sind nicht antragsberechtigt.
Die Bearbeitung der Anträge erfolgt durch das Umweltamt. Es wird empfohlen, sich vor Antragstellung mit dem Umweltamt, Herrn Schulz – F 0231/50-27347 -, in Verbindung zu setzen. Dann kann sofort geklärt werden, ob für das betreffende Gebäude eine Fördermöglichkeit besteht oder nicht.
Die Förderrichtlinie und Antragsformulare  finden Sie hier im Internet.