Monat: Februar 2016

Kohlenmonoxid ist ein gefährliches Gas – Melder können Unfälle verhindern

Vermutlich durch eine defekte Therme stirbt eine junge Frau in Dortmund durch eine Gasvergiftung in ihrer Wohnung.
Am 29. Februar melden die Ruhrnachrichten: „Eine 24-jährige Frau ist am späten Sonntagabend tot im Bad ihrer Wohnung gefunden worden. Die Dortmunderin starb nach ersten Erkenntnissen an einer Kohlenstoffmonoxidvergiftung. Zur Quelle des tödlichen Gases hat die Feuerwehr eine Vermutung. Sie geht von einem Defekt an der Gastherme aus, die in der Wohnung angebracht sei, heißt es von der Feuerwehr. Die Polizei ermittelt.“
Kohlenmonoxid ist ein gefährliches Gas. Es ist farb-, geschmack- und geruchlos und nicht reizend. Deshalb wird es vom Menschen nicht wahrgenommen. Es entsteht z.B. durch unvollständige Verbrennung in der Therme, wenn nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Das Einatmen von Luft mit einer hohen Kohlenmonoxidkonzentration führt sehr schnell zum Tod.
Auch wenn Mieter/in meist selbst für die regelmäßige Wartung zahlen müssen, sollte der/die Vermieter/in dafür sorgen, dass sie durchgeführt wird. Auch der Einbau eines Kohlenmonoxidmelders ist empfehlenswert: Sie warnen frühzeitig um Schlimmeres zu verhindern und kosten nicht einmal 10 € im Jahr.

Von Mensch zu Mensch Brücken bauen

In Hörde sind Feste und kulturelle Veranstaltungen zu einem schönen Bestandteil des Alltags des Stadtteils geworden. Menschen feiern und leben hier gerne.

Menschen mit und ohne Handicaps brauchen bei diesen Veranstaltungen vielleicht eine Unterstützung. Ausgehend von diesem Leitgedanken suchen wir Personen, die gerne eine Unterstützung geben würden und Menschen, die sich über eine Unterstützung freuen würden. Menschen, die sich so kennenlernen, erleben das sehr oft als eine soziale Bereicherung ihres Alltags.

Sie können uns gerne ansprechen! Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie uns einfach eine Mail oder rufen uns an. An jedem ersten Donnerstag im Monat treffen wir uns ab 19 Uhr im Büro der Hörder Stadtteilagentur in der Alfred-Trappen-Str. 18. (erstmalig am 7.4.16)

Oder besuchen Sie uns beim Hörder Frühling am Sonntag, 20.3.16 von 12 Uhr bis 18 Uhr auf der Hörder Brücke an der Bezirksverwaltungsstelle. Dort befindet sich auch eine behindertengerechte Toilette.

Alles ist unverbindlich. Nur so hat man die Möglichkeit sich kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Wir freuen uns auf Sie

Kontakt: marianne.diel@gmx.de oder per Telefon: 0231 9834850

Bienenpaten auch in Hörde?

Die Honigbiene ist eine tragende Säule in unserem Ökosystem. Sie sorgt nicht nur für den Honig auf unserem Brot. Mit ihrer Bestäubungsleistung tragen die Honigbienen erheblich zur Artenvielfalt auf unserer Erde bei.
Verschiedene Belastungsfaktoren schwächen jedoch die Bienengesundheit und führen immer wieder zu erschütterndem Bienensterben. Eine wichtige Ursache ist die zunehmende Industrialisierung unserer Landwirtschaft.
Die Bienen leiden unter dem Einsatz von Pestiziden und dem Anbau gentechnisch veränderter Organismen. Durch den Anbau riesiger Monokulturen finden die Bienen kaum noch Nahrung.
Die Deutsche Umwelthilfe e.V. tut etwas dagegen: „Wir sind auf breiter Front aktiv in Sachen Biodiversität: Auf regionaler Ebene durch die direkte Zusammenarbeit mit Landwirten, bundesweit mit den „Kommunen für biologische Vielfalt“ sowie auf politischer Ebene mit der Nationalen Stickstoffstrategie. Dafür bitten wir Sie um Ihre Spende: Helfen Sie uns mit einer langfristigen Bienen-Patenschaft, das massive Bienensterben aufzuhalten! Jede Woche und jede Spende zählt, damit wir noch in diesem Frühjahr die wichtigen Projekte vorantreiben können. Es ist höchste Zeit, die Bienen zu retten! Wir danken Ihnen sehr dafür.“

Sprachcafe für Frauen

Der Verein Chancengleich in Europa bietet dem 18. April ein Sprachcafe für Frauen mit Migrationshintergrund an, das in den Räumen der Stadtteilagentur Am Heedbrink stattfindet:
Wir üben deutsch sprechen, trinken Kaffee und Tee, lernen andere Frauen kennen und sprechen über Themen, die uns interessieren
Immer Donnerstags 13.30-15.30 im Büro der Hörder Stadtteilagentur, Am Heedbrink 29, 44263 Dortmund.
Informationen: Chancengleich in Europa e.V.: 0231- 28676640

 

Zukunftswerkstatt „Anpassung an den Klimawandel“ in Hörde

Gegenwärtig führt das Umweltamt das Modellprojekt „Klimaanpassung im Stadtbezirk Hörde“ durch. In einem festgelegten Untersuchungsbereich wird bis Mitte 2016 ein Anpassungskonzept entwickelt, das als Musterbeispiel für andere Bereiche in der Stadt Dortmund gelten soll – auf wissenschaftlicher Basis und mit Beteiligung der Hörder Bürgerinnen und Bürger, der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft.
Im Hörder Dialogforum zum Klimawandel am 1. Dezember 2015 haben wir die Analyseergebnisse unserer beiden Wissenschaftspartner erstmals vorgestellt.
Die TU Dortmund und die Emschergenossenschaft präsentierten Karten zum Stadtquartier mit Auswirkungen von Hitzewellen oder Überflutungen durch Starkregen als Folgen des Klimawandels in Hörde.
Im nächsten Schritt wollen wir mit Vertreterinnen und Vertretern der Hörder Zivilgesellschaft und mit Hörder Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam über Ziele und Maßnahmen im Anpassungskonzept diskutieren und ihre Vorschläge dazu einholen.
Das Umweltamt lädt Sie herzlich zu dieser Zukunftswerkstatt am
Dienstag, 15. März 2016, 17:30 – 20:00 Uhr, im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Hörde
Das Programm finden Sie hier.
Melden Sie sich bitte bis zum 8. März 2015 an: Claudia Balke, Umweltamt Dortmund, cbalke@stadtdo.de oder Tel. 0231-50-25283 bzw. Fax 0231-50-25428.

Mehr als bunte Bilder – Thermografieaktion der Hörder Stadtteilagentur

Wo verliert mein Haus Wärme und was kann ich dagegen tun? Hörder/-innen, die sich mit diesen Fragen beschäftigen, bot die Hörder Stadtteilagentur am 2. Februar 2016 ein besonderes Beratungsangebot.
Im Rahmen einer Thermografieaktion veranschaulichte der Quartiersarchitekt Detlev Bruckhoff anhand von Aufnahmen einer speziellen Kamera, wo Schwachstellen der Immobilie lauern.
Denn durch gekonnte Bedienung der Technik und fachkundige Interpretation bieten die bunten Bilder eine gute Grundlage, um Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs zielführend anzugehen.