Monat: April 2016

Fragestunde zur Faßstraße in der Stadtteilagentur

Grafik FaßstraßeDie Umbauarbeiten zum Verkehrsversuch an der Faßstraße haben begonnen. Bewohner und Bewohnerinnen Hördes haben jetzt die Möglichkeit, sich durch Mitarbeiter/innen des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes darüber informieren zu lassen, was an der Faßstraße geplant ist. An folgenden Tagen werden Ihnen die Mitarbeiter/innen alle Fragen rund um den Umbau beantworten:

Donnerstag, 28.04.16, 15 bis 18 Uhr
Freitag, 29.04.16, 10 bis 13 Uhr
Freitag, 13.05.16, 10 bis 13 Uhr
Donnerstag, 19.05.16, 15 bis 18 Uhr

Neue Hörder Brücken bekommen Namen

Seit ein paar Monaten brüten Schüler und Schülerinnen des Phoenix-Gymnasiums über der Namensgebung für Hörder Brücken. Ein von der Hörder Stadtteilagentur angeregtes Projekt nimmt mittlerweile Konturen an. Die ersten Namen könnten bald präsentiert werden. Radio 91.2 berichtet darüber und lässt die Schüler und Schülerinnen selbst zu Wort kommen.

Hören Sie hier: Die Brücken brauchen Namen!

Foto: Stephanie A. Bley

Die FAQs zum Verkehrsversuch an der Faßstraße

Hier finden Sie wichtigsten Fragen (Frequently Asked Questions) im Zusammenhang mit der Umgestaltung und dem Verkehrsversuch an der Faßstraße. Haben Sie noch weitere Fragen oder Anregungen dazu? Schicken Sie uns doch einfach ein Mail an info(at)hoerder-stadtteilagentur.de. Wir möchten Sie bitten kurze, präzise Fragen zu stellen bzw. Anregungen zu geben. Das erleichtert uns die Bearbeitung und wir können Ihnen eine raschere Antwort geben. Vielen Dank.

Themenblock: UMGESTALTUNG

  1. Warum wird die Straße umgebaut?

Die Faßstraße ist die wichtigste Nord-Süd-Verbindung in Hörde und bereits heute das Verbindungsglied zwischen Hörde-Zentrum und dem PHOENIX See. Sie muss auch in Zukunft viel Verkehr bewältigen und soll darüber hinaus aber auch zu einem städtebaulich attraktiven Stadtraum zur Verknüpfung des Zentrums mit dem See umgestaltet werden.

  1. Was sind die wesentlichen Änderungen bei der Umgestaltung?

Auf einem Mittelabschnitt, einer Strecke von ca. 300 Metern, werden die jeweiligen Richtungsfahrbahnen auf 4,75 Meter Breite reduziert. Zwei PKW können dann immer noch bei reduzierter Geschwindigkeit nebeneinander fahren. Die Querungsmöglichkeiten von der City zum See und umgekehrt werden erheblich verbessert. Außerdem werden Radfahrstreifen angelegt und Bäume gepflanzt. Das Erscheinungsbild der Straße wird wesentlich verbessert.

Themenblock: VERKEHRSVERSUCH

  1. Warum findet im Vorfeld der Umgestaltungsmaßnahmen ein Verkehrsversuch statt?

Da es bisher wenige Beispiele in Dortmund für solche Umgestaltungen gibt, werden die verkehrlichen Rahmenbedingungen die sich mit dem geplanten Umbau der Faßstraße einstellen in einem Verkehrsversuch simuliert, um ihre Wirkungen zu ermitteln.

Die gutachterliche Begleitung übernimmt ein von der Stadtverwaltung beauftragtes Verkehrsplanungsbüro. Hieraus gewonnene Erkenntnisse, die in einem Abschlussbericht eingehen, werden in die endgültige Bauausführungsplanung mit einfließen.

Themenblock: ZEITRAUM

  1. Wann beginnt der Verkehrsversuch und wann endet er?

Der Verkehrsversuch beginnt voraussichtlich Ende Mai 2016. Dann werden die wesentlichen Elemente der Umgestaltung auf der Straße markiert und die Randeinfassungen hergestellt sein.

Der Versuch wird bis Ende 2017 durchgeführt werden.

  1. Wann soll die Faßstraße umgebaut werden?

Nach Durchführung und Auswertung des Verkehrsversuches ab dem 4. Quartal 2017.

  1. Wie lange dauert der Um- und Ausbau nach der Probephase?

Ca. 2 Jahre

Themenblock: ANZAHL DER FAHRSPUREN

  1. Wird die Faßstraße einspurig (je Richtung) umgebaut?

Nach der aktuellen Planung erhält die Faßstraße im Mittelabschnitt zwischen Hermannstraße und Seekante überbreite Richtungsfahrbahnen mit einer Breite von 4,75 m. Zwei Pkw können dann immer noch bei reduzierter Geschwindigkeit nebeneinander fahren. Hierbei spricht man von einer „fast vierstreifigen Straße“.

  1. Reicht der neue Querschnitt für die zukünftige Verkehrsbelastung?

Da die Vierspurigkeit durch überbreite Fahrstreifen nahezu erhalten bleibt, kommt den Kreuzungen und Fußgängerüberwegen mit Ampelanlagen große Bedeutung zu. Durch die Möglichkeit des parallelen Aufstellens der Pkw und eine intelligente Signalsteuerung wird auch hier dafür Sorge getragen, dass die  prognostizierten Verkehrsmengen sicher und zügig abgewickelt werden können.

  1. Wie soll das Prinzip des versetzten Fahrens realisiert werden und was soll es bringen?

Im Mittelabschnitt soll die Geschwindigkeit auf 30km/h reduziert werden. Bei  verminderter Geschwindigkeit brauchen die Autos weniger Platz und können sicher nebeneinander oder besser noch versetzt zueinander gefahren werden. So entsteht Raum für Radfahrstreifen, Parkbuchten, Bäume und einen ausreichend breiten Gehweg. Insgesamt kann der Verkehr so verstetigt werden. Durch besondere Verkehrsschilder soll auf das versetzte Fahren (an den Signalanlagen nebeneinander stehen) aufmerksam gemacht werden.

Themenblock: FAHRRADMOBILITÄT

  1. Wie sieht die Lösung für den Radverkehr aus?

Der Radverkehr erhält erstmals ein durchgehendes Angebot von der Kreuzung Am Stift/Benninghofer Straße im Süden bis zur Willem-van-Vloten-Straße im Norden. Die komfortablen 1,85 m breiten Radfahrstreifen des Mittelabschnittes werden hier mit bereits vorhandenen Bordsteinradwegen  verbunden.

Themenblock: ÖPNV

  1. Wo gibt es zukünftig Bushaltestellen?

Die bisherige Haltestelle „Hörder Burg“ bleibt bestehen und wird auch weiterhin von Bussen der DSW 21 AG angefahren. Ähnliches gilt für die kürzlich eingerichtete Haltestelle „Hörder Hafenstraße“ nördlich der Alfred-Trappen-Straße.

Themenblock: PARKEN

  1. Wird es entlang der umgebauten Faßstraße Parkplätze geben und werden diese bewirtschaftet?

Insgesamt werden ca. 45 Stellplätze direkt an der Faßstraße entstehen. Analog der bisherigen Praxis im Umfeld des PHOENIX Sees werden auch diese Stellplätze voraussichtlich nicht kostenfrei sein. Weitere Parkplätze sind sowohl im Zentrumsbereich als auch am See durch Parkhäuser und Parkplätze vorhanden.

Themenblock: Tempolimit

  1. Ist für eine viel befahrene Hauptstraße ein Tempo von 30km/h nicht zu wenig?

Im Mittelabschnitt der Faßstr. werden zukünftig deutlich mehr Querungsvorgänge stattfinden als heute. In der Hauptverkehrszeit kann heute schon zumeist nicht viel schneller als „30“ gefahren werden. Bei niedrigen Geschwindigkeiten können darüber hinaus mehr Fahrzeuge die Straße passieren als bei hohen. Für die Reisezeit sind letztlich nur die Kreuzungen/Einmündungen (Ampeln) entscheidend.

Themenblock: VERBINDUNG CITY-SEE

  1. Warum werden die Verbindungen zwischen See und Zentrum besser als bisher?

Die Möglichkeiten für Fußgänger/innen vom See ins Zentrum und umgekehrt zu kommen werden ausgebaut. Die Verbindungen werden unter Berücksichtigung der Grundsätze der Barrierefreiheit hergestellt.

  1. Wie viele Fußgängerüberwege wird es in Zukunft über die Faßstraße geben?

Zwischen Emscher und Hörder Bahnhofstraße/Hermannstraße wird es insgesamt sechs Möglichkeiten geben die Faßstraße sicher zu queren.

  1. Bringt der Umbau mehr Seebesucher/innen ins Zentrum ?

Es ist zu erwarten, dass es insgesamt eine höhere Fußgängerfrequenz zwischen dem Hörder Ortskern und dem Hafen des PHOENIX Sees geben wird und damit mehr Besucher/innen ins Zentrum kommen.

Themenblock: VERKEHRSPROGNOSE

  1. Wie hoch ist die Verkehrsbelastung der Faßstraße nach Fertigstellung der Sparkassenakademie, dem Media Markt und den übrigen Nutzungen am See?

Die Prognose für das Jahr 2025 geht im zentralen Bereich von einem durchschnittlichen Tagesverkehr von 27.000 – 28.000 Kfz/24h aus. Zum Vergleich: 1998/99 wurden ca. 34.000 Kfz/24h gezählt.

  1. Wie sicher sind die Verkehrsprognosen?

Prognosen sind naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet. Die Verwaltung hat aber ein hochentwickeltes Verkehrsmodell und fast 40 jährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Größere Abweichungen kommen selten vor.

Themenblock: WEITERE UMGESTALTUNGEN

  1. Durch die Umgestaltung wird die bisherige Zufahrt in den westlichen Teil der Hermannstraße entfallen. Wie werden zukünftig Wenzel- und Wiggerstraße erschlossen?

Die oben genannten Straßen werden zukünftig über den Stiftsplatz erreichbar sein, der auch noch nach der Umgestaltung als Parkfläche erhalten bleibt. Die Hermannstraße zwischen der Faßstraße und der Alfred-Trappen-Straße wird zur Fußgängerzone.

  1. Wird die Kreuzung Am Stift/Benninghofer Straße/Hörder Bahnhofstraße/Hermannstraße ebenfalls umgebaut?

Nein, die Kreuzung bleibt in  ihrer heutigen Form erhalten.

Themenblock: KOSTEN DER UMGESTALTUNG

  1. Was kostet der Um- und Ausbau?

Der Aus- und Umbau der Faßstraße wird inklusive des Verkehrsversuchs ca. 4 Mio. Euro kosten.

Erhöhte Tilgungsnachlässe bei der Wohnraumförderung

Wer hätte gedacht, dass ein Vortrag mit dem Titel „Wohnraumförderung des Landes NRW – Erhöhte Tilgungsnachlässe machen Sozialen Wohnungsbau noch rentabler“ so sehr interessiert, dass der für zwanzig Minuten eingeplante Vortrag über eine Stunde länger dauert.
So geschehen am 13. April 2016 im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Hörde. Detlef Münz vom Amt für Wohnen und Stadterneuerung der Stadt Dortmund war der Einladung der Hörder Stadtteilagentur gefolgt und begeisterte mit anschaulichen Einblicken in seinen Berufsalltag.
Zwischenfragen der Teilnehmer/innen waren stets willkommen und Antworten von Detlef Münz fingen an dem Abend nicht selten mit „Da plaudere ich jetzt mal aus dem Nähkästchen“ an.
Gefragt wurde, wann genau eigentlich von bezahlbarem Wohnraum gesprochen wird. Detlef Münz antwortete, dass die Stadt aktuell von einer Ausgangsmiete von 5,25 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ausgehe. Eine jährliche Erhöhung um 1,5 Prozent sei als Staffelmiete möglich.
Zudem interessierte, wer die Fördermöglichkeiten in Anspruch nimmt. Dies seien sowohl Gesellschaften als auch Private, abhängig vom Förderprogramm. Dortmund als wachsende Stadt sei für Investoren attraktiv geworden.
Ein Teilnehmer fragte: „Wenn ich als Eigentümer/in Förderungen beanspruche und Bindungen eingehe, woher bekomme ich meine Mieter/innen? Kann die Stadt mir Mieter/innen zuweisen?“ Es gibt ein Besetzungsrecht. In der Praxis würde allerdings ein kooperatives Vorgehen zwischen der Stadt und den Eigentümer/innen praktiziert. Aufgrund der großen Nachfrage nach preisgünstigem Wohnraum, sei es ein enger Markt. Wenn eine Wohnung allerdings trotz Bemühungen an keine passenden Mieter/innen übergeben werden kann, sei eine Freistellung der Wohnung möglich. Ein Haus müsse leben, Leerstand bringe niemandem was, so Detlef Münz.
Besonders vor Augen geführt wurden die Einkommensgrenzen für Haushalte, die Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein (WBS) haben und demnach eine geförderte Wohnung beziehen können. Für einen 4-Personenhaushalt liegt die Einkommensgrenze bei über 50.000 Euro Bruttojahreseinkommen (ohne Kindergeld und Ähnlichem). Diese Grenze spiegelt einen großen Anteil normaler Arbeitnehmer-Haushalte wieder. In Dortmund erfüllen nahezu 50 Prozent der Haushalte diese Bedingung.
Sie konnten nicht an der Veranstaltung teilnehmen? Die Präsentation ist hier abrufbar.
Detlef Münz verwies zudem auf den Internetauftritt der NRW Bank, wo alle Förderprogramme anschaulich dargestellt sind.
Außerdem erstellt die Hörder Stadtteilagentur aktuell eine Zusammenstellung der wichtigsten Förderzugänge, die für Hörder Eigentümer/innen interessant sein können. Bei Interesse melden Sie sich für den „Immobilienservice“ an. Schicken Sie uns dazu einfach eine E-Mail an info(at)hoerder-stadtteilagentur.de oder rufen Sie an unter 0231 2220 2314.
Die nächste Informationsveranstaltung für Eigentümer/innen des Stadtumbaugebietes Hörde Zentrum findet am 31. Mai 2016 zum Thema Grundstücksentwässerung statt. Auch hier gibt es wieder hilfreiche Tipps wie Sie Kosten einsparen und sich vor den Folgen von Starkregen schützen können.

Verkehrsversuch an der Faßstraße wird eingerichtet

Die Stadt Dortmund plant in den kommenden Jahren die Faßstraße in Hörde umzugestalten und deren Barrierewirkung zwischen PHOENIX See und dem Hörder Zentrum zu verringern. Auffälligste Merkmale werden eine Tempo 30-Regelung und die Reduzierung der Richtungsfahrbahnen auf eine Breite von 4,75 Meter sein. Ein Verkehrsversuch mit Verkehrszählungen und -beobachtungen ist der Umgestaltung vorgeschaltet. Die Bauarbeiten zur Einrichtung dieses Verkehrsversuchs beginnen nun in diesen Tagen und werden wahrscheinlich Ende Maiabgeschlossen sein. Der Verkehrsversuch wird dann nach ungefähr 1 ½ Jahren abgeschlossen sein.

Querschnitt neue Faßstraße; Stadt Dortmund

Querschnitt neue Faßstraße; Stadt Dortmund

Die Verkehrserfassungen im Vorfeld des Versuches wurden im August 2015 durchgeführt. Deutlich wurde dabei, dass rund 80 Prozent der Fahrzeuge in Richtung Norden und 65 Prozent in Fahrtrichtung Süden Durchgangsverkehre darstellen.

Im Vergleich zu den Zählungen 2011 und der Prognose für 2025 können momentan folgende Aussagen gemacht werden:

An allen Knotenpunkten entlang der Achse Faßstraße/Am Stift (insgesamt sechs) konnten im Verhältnis zur Zählung in 2011 Zunahmen von 11 bis 19 Prozent festgestellt werden. Das hat auch nicht überrascht, da Bebauung und auch Nutzungen rund um den PHOENIX See in diesem Zeitraum erheblich zugenommen haben.

Im Verhältnis zur Prognose 2025 allerdings liegen die Messzahlen rund 7 bis 12 Prozent unter den vor 1 ½ Jahren ermittelten Werten. Das bedeutet im Ergebnis, dass erst 60 Prozent der prognosti­zierten Verkehrszunahmen eingetreten sind.

Grafik Faßstraße 3

Planung Faßstraße; Stadt Dortmund

Größere Rückstaus konnten an der Kreuzung Am Stift/Hörder Bahnhofstraße beobachtet werden. In der Regel ergaben Messfahrten in Richtung Norden kürzere Reisezeiten, als jene in Richtung Süden, wobei die mittlere Reisegeschwindigkeit mit 35 km/h in Richtung Norden etwas höher lag als in Richtung Süden mit 30 km/h.

Eine erneute Verkehrsbeobachtung wird dann während des Verkehrsversuchs voraussichtlich im Juni 2016 erfolgen.

Wollen Sie immer aktuell über den Verkehrsversuch an der Faßstraße informiert sein? Dann schauen Sie doch mal auf dieser Internetseite unter: DIE FAQs ZUM VERKEHRSVERSUCH AN DER FASSSTRASSE. Die häufigsten Fragen zum Verkehrsversuch an der Faßstraße werden dort beantwortet.

Die Ziele der Planung und der Planungsentwurf zur Faßstraße können auf folgender Seite angesehen werden: Stadt Dortmund / Faßstraße

Vielleicht wollen Sie sich auch schon mal eine Video-Animation zur zukünftigen Gestaltung der Faßstraße anschauen: Video FaßstraßeOder kommen Sie einfach im Büro der Hörder Stadtteilagentur in der Alfred-Trappen-Str. 18 vorbei. Unsere Öffnungszeiten finden Sie unter „Kontakt“.

Tag der Städtebauförderung 2016

Nach dem großen Erfolg der geführten Stadtspaziergänge im Rahmen des Tags der Städtebauförderung im letzten Jahr beteiligt sich der Stadtumbau Hörde Zentrum auch dieses Jahr wieder mit zwei Veranstaltungen am Tag der Städtebauförderung.
Merken Sie sich schon jetzt den 21. Mai.
Machen Sie mit bei

21.05.2016 14:00 bis 17:00 Uhr

Brücken brauchen Namen: Ein Spaziergang über die neuen Brücken in Hörde
Ort: Zahlreiche Brücken in Dortmund-Hörde

25 neue Brücken verbinden heute in Hörde, was früher nicht betreten werden durfte. Sie entstanden mit den Städtebauprojekten Phoenix-See und Phoenix-West sowie mit dem Emscherumbau, und der Stadtumbau Hörde Zentrum renovierte die „Hörder Brücke“. Doch bis auf diese sind alle anderen Brücken noch namenlos.
Zwei Geschichtskurse des Goethe-Gymnasiums wollten das ändern. Eine zehnte und eine zwölfte Klasse arbeiten derzeit daran, Namen für diese Brücken zu finden. Die Schülerinnen und Schüler konzentrieren sich dabei auf geschichtliche Ereignisse, die Umgebung der Brücke und auf aktuelle Themen.
Spazieren Sie über die vielen neuen Brücken am See, an der Emscher und auf Phoenix-West. Zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr präsentieren Ihnen dort die Schülerinnen und Schüler ihre Namensvorschläge. Sagen Sie, was Ihnen gefällt. Erfahren Sie, was hinter den Namen steckt. Geben Sie weitere eigenen Anregungen. Und gehen Sie dann zur nächsten Brücke. Zum Beispiel von der Puddelofenbrücke über die Brücke an der Hörder Fackel zur Stahl-Nano-Brücke. Oder vom Emschertor über die Lang-unvollendete bis zur Kein-Bock-auf-Nazis-Brücke. Die Schülerinnen und Schüler weisen Ihnen den Weg.

21.05.2016 17:00 bis 18:30 Uhr

Sight-running Hörde: Den ganzen Stadtumbau in einer Joggingrunde erleben

Ort: Treffpunkt: Hörder Stadtteilagentur
Anschrift: Alfred-Trappen-Straße 18, 44263 Dortmund

Hörde-Zentrum, Phoenix-See, Emscher-Verbindungsraum, Phoenix-West, Clarenberg und wieder Hörde-Zentrum – fünf Projekte der Stadterneuerung in einem Rundlauf.
Wir laufen im gemäßigten Jogging-Tempo und genießen die neue Stadtlandschaft und ihre Ausblicke. Nebenbei lernen wir die Großprojekte kennen, die das Gesicht des Stadtteils von Grund auf veränderten.
Die Strecke ist gut 10 Kilometer lang, überwiegend flach und (zumeist) auf ruhigen Wegen. Wir laufen so langsam oder schnell (etwa 6 Minuten pro Kilometer), dass genügend Luft zum Reden und Fragen bleibt – mit kurzen Stopps sollte man eineinhalb Stunden einplanen.
Bitte entsprechende Kleidung und Schuhe mitbringen. Taschen und Kleidung können im Büro der Hörder Stadtteilagentur während des Laufs eingeschlossen werden.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, bitte per E-Mail anmelden unter: jens.woelki(at)stadtdo.de

Weitere Informationen zum Tag der Städtebauförderung finden Sie hier.