Burgunderstraße und Umgebung jetzt auch Stadtumbaugebiet

clarenberg-tw-webDas Gebiet „Soziale Stadt Stadtumbau Hörde“ wird größer. Neu hinzu kommt – grob gesehen – der Bereich zwischen Gildenstraße im Westen, Schildstraße im Norden, Alte Benninghofer Straße im Osten und Teutonenstraße im Süden. Das beschloss der Rat der Stadt Dortmund am 8. Dezember. Damit kommt das „Burgunderviertel“ in den Genuss vieler Maßnahmen des Stadtumbaus:

  • Fassadengestaltungen und Hof- und Dachbegrünungen können gefördert werden.
  • Die Stadtteilagentur und der Quartiersarchitekt beraten zu Sanierungen, zu Modernisierungen, zum Klimaschutz und natürlich zum generationengerechten Umbau.
  • Der Stadtteilfonds fördert Projekte, die den Stadtteil verschönern, die Nachbarschaft stärken usw.
    Projekte zur urbanen Landwirtschaft können die Stadt begrünen.
  • „Sommerliche Hitzeinseln“ und Überschwemmungsgebiete können mit der „Klimafolgenanpassung“ behandelt werden.
  • Trostlose Straßenzüge sollen Bäume und anderes Grün erhalten.

Das Amt für Wohnen und Stadterneuerung untersuchte vorher das Gebiet anhand einer Quartiersanalyse. Die wesentlichen Ergebnisse:

  • Es gibt erheblichen Nachholbedarf bezüglich Modernisierung und Wärmedämmung.
  • Barrierefreier Wohnraum ist kaum vorhanden.
  • Die Arbeitslosigkeit ist deutlich erhöht (18,0% zu 12,5% im Stadtdurchschnitt).
  • Der Anteil von Kindern und Jugendlichen im Teilgebiet südlich der Burgunderstraße ist auffällig niedrig.
  • Es gibt eine hohe Zufriedenheit bezüglich der öffentlichen und privaten Infrastruktur (Verkehrsanbindung, Einkaufen, Freizeit, soziale und kulturelle Angebote).
  • Die Bewohner/innen zeigen eine starke Bereitschaft, sich für ihr Quartier zu engagieren.

Alle Ergebnisse der Quartiersanalyse finden Sie hier: www.bit.ly/2gskfmi