80 Jahre Pogromnacht: Erinnern …

… damit kein Gras darüber wächst!
Das ist der Titel einer Veranstaltungsreihe im Gedenken an den 9. November 1938. In einem Vorwort zur Veranstaltungsreihe schreibt Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris: „Erinnern“ indes ist regelmäßig in unserem Selbstverständnis lediglich denjenigen Ereignissen geschuldet, die wir persönlich erlebt haben. Vermehrt ist es jedoch nicht mehr möglich mit Zeitzeugen über die damaligen Geschehnisse zu sprechen – mit Menschen, die diese Greueltaten erlebt haben. Daher ist das Augenmerk auf die VERANTWORTUNG zu setzen: Jeder und Jede von uns muss als „Zweit- oder Dritt-Nachgeborener“ für ein demokratisches und soziales Miteinander stehen. In meinem Verständnis verpflichtet unsere Geschichte!
Wenn es heutigen Tages anscheinend wieder „en vogue“ wird, durch bundesdeutsche Straßen mit „schreiender Stimme“ gegen demokratische Grundwerte zu marschieren, wird es höchste Zeit „Auf-zu-stehen“!
Vor diesem Hintergrund danke ich den Aktiven in Hörde, die sich seit Jahren für eben diesen Gedanken freiheitlich, demokratischen Zusammenlebens einsetzen und jeglichem antidemokratischen Treiben entgegentreten.
Die Veranstaltungsreihe wurde organisiert durch den Vorbereitungskreis
„Hörder Pogromgedenken 9.11.1938“ von Diethart Döring, Klaus Lenser, Barbara Posthoff, Kristina Rajic-Pfetzing, Horst Richter, Barbara Samuel und Ulrich Spangenberg mit Unterstützung der Bezirksvertretung Hörde.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Der Flyer zum Gesamtprogramm kann hier heruntergeladen werden.