QuerBEET Hörde 2

Ernte deine Stadt – Urbane Landwirtschaft in Hörde
Frische Lebensmittel mitten in der Stadt anbauen – und zwar im großen Stil, das soll in den nächsten Jahren in Hörde verwirklicht werden.
In Gärten, auf Grünflächen, zwischen den Gebäuden und auf Restflächen wie auch an Hauswänden und auf flachen Dächern sollen Obst, Gemüse und Kräuter wachsen. Angebaut wird klassisch im Gemüsebeet und als Spalierobst oder auch ungewöhnlicher in Säcken und Kisten. Auch senkrechte Pflanzsysteme an Häuserwänden oder in Gewächshäusern auf Dächern werden ins Auge gefasst.
Wer sind die Gärtner? In dem Projekt können Hörderinnen und Hörder mitmachen und mit dem Anbau ihre Haushaltskasse entlasten. Es wird aber auch erprobt, in welchen Formen für den lokalen Markt produziert werden kann. Der Beschäftigungsträger GrünBau wird zudem ein Projekt umsetzen, in dem mit Langzeitarbeitslosen für den Bedarf der Dortmunder Tafel produziert wird.
Das Projekt fußt auf den Erfahrungen von „Querbeet Hörde. Ernte deine Stadt“. Ein interdisziplinäres Team aus TU Dortmund, Urbanisten e. V. und dem Planungsbüros Plan-Lokal hatte 2013 und 2014 das urbane Gärtnern der Hörde Bevölkerung nahe gebracht. Der Gemeinschaftsgarten Schallacker im ehemaligen Freibad ist ein dauerhaft sichtbares Zeichen dieses Projekts.
Dieses Team wird in Kooperation mit GrünBau auch dieses Projekt konzipieren und umsetzen.
In Dortmund hat man in kleinen Projekten schon eine Reihe von guten Erfahrungen mit dem Gärtnern in der Stadt gemacht. Das sind nicht nur die vielen spontanen Projekte von Bürgern, die in der Baumscheibe oder Baulücke gärtnern. Auch die breite Tradition der Kleingärten und Grabeländer gehört dazu. Jetzt soll ein Schritt nach vorn gemacht werden und nationale und internationale Erfahrungen in der urbanen Landwirtschaft in Dortmund umgesetzt werden. Wenige Projekte sind so interdisziplinär angelegt. Die Themen Ökologie, Klimaschutz, Beschäftigungsprojekte, lokale Ökonomie, Armutsbekämpfung, Freizeitverhalten, guter Nachbarschaft, Gesundheit und Ernährung werden angesprochen.
Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund finanzieren dieses Projekt innerhalb des „Stadtumbaus Hörde Zentrum“.
Kontakt zur Hörder Stadtteilagentur