In Hörde werden Wiesen gemäht. Warum?

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…werden sich manche fragen. Sollten die Kräuter und Blühpflanzen als Bienen- und Insektennahrung nicht besser stehen bleiben?
Die Wiesen müssen zweimal im Jahr gemäht werden, weil sonst Sträucher und Büsche (z. B. Brombeeren) sowie sich leicht verbreitende und schnell wachsende Bäume wie Ahorn und Birke die Wiese zuwuchern würden. Eine solche Entwicklung lässt sich nur durch pflegende Maßnahmen, darunter vor allem die Mahd, aufhalten. Das Mähen sorgt dafür, dass konkurrenzstarke Pflanzen zurückgedrängt und empfindlichere Blumen und Kräuter eine Chance auf Wachstum erhalten.
Wesentlich ist der richtige Zeitpunkt für eine Mahd. Die Wiese wird möglichst erst dann gemäht, wenn die Blumen und Kräuter ausgeblüht und gesamt haben. Auf diese Weise haben die Samen der Pflanzen genug Licht und Platz zum Keimen – etwa drei bis vier Wochen nach der Mahd keimen die Samenkörner und wachsen zu neuen Blumen und Kräutern heran. Traditionell werden Wiesen in der zweiten Junihälfte sowie im August gemäht. Dabei werden die Wiesen abschnittsweise und nicht alle gleichzeitig gemäht, damit ausreichend Nahrung für die Bienen und Insekten vorhanden ist.
Quelle: www.gartenjournal.net