Stadtteilagentur stärkt das City-Büro

Das Büro der Hörder Stadtteilagentur am Hörder Neumarkt schließt – Unterstützung und Beratung werden im Hörder Zentrum fortgesetzt.

Das Amt für Stadterneuerung der Stadt Dortmund schließt jetzt das Vor-Ort-Büro der Hörder Stadtteilagentur im Hörder Neumarktviertel, Am Heedbrink 29. Die Arbeit der Hörder Stadtteilagentur konzentriert sich dann im zweiten, größeren Vor-Ort-Büro in der Hörder Fußgängerzone an der Alfred-Trappen-Straße 18.
Ursprünglich wurde das Büro Am Heedbrink eröffnet, um im Viertel einfach und gut erreichbar sein zu können. Inzwischen sind viele, gute Kontakte entstanden und so gut wie alle Gespräche und Angebote finden tatsächlich im größeren Büro im Hörder Zentrum statt. Vereine und Initiativen, welche die Räume Am Heedbrink mit nutzten, wurden an andere Räume vermittelt; der Verein „Chancengleich in Europa e. V.“ als „Hauptunternutzer“ übernimmt als Nachmieter die Räume und erhält auch einen Teil der Einrichtung.

Einsparungen führen zu mehr Beratung und mehr Unterstützung

„Nach sieben Jahren intensiver Arbeit am Hörder Neumarkt können wir unsere Arbeit im Büro im Hörder Zentrum konzentrieren. Was wir bei Miete und Betriebskosten sparen, können wir für mehr Beratung und Unterstützung verwenden“, erklärt Susanne Linnebach, Leiterin des Amts für Stadterneuerung. „In kaum einem Viertel in Dortmund gibt es solch eine engagierte Nachbarschaft wie rund um den Hörder Neumarkt.“
Brigitte Karhoff, Leiterin der Hörder Stadtteilagentur ergänzt: „In der langen Zeit sind viele persönliche Kontakte zu den Aktiven im Viertel entstanden. Diese Arbeit können wir von unserem Standort in der Alfred-Trappen-Straße gut fortführen. Die meisten Kontakte laufen inzwischen am Telefon und mit Treffen vor Ort. Das Büro als Ort zum Kennenlernen ist da nicht mehr nötig.“
Die Räume Am Heedbrink wurden im März 2012 eröffnet für die Hörder Stadtteilagentur und das Kulturprojekt Extrawurst. Weil die Bahnlinie durch Hörde das Gebiet um den Hörder Neumarkt städtebaulich deutlich vom Hörder Zentrum trennt, wurde dieses zweite Büro vor Ort eröffnet. Beide Projekte gehörten zum EU-geförderten Programm „Stadtumbau Hörde Zentrum“ der Stadterneuerung. „extraWurst_hörde“ setzte bei der Kunst-Szene an und unterstützte, qualifizierte und vernetzte die vielen Künstler, die um den Hörder Neumarkt wohnen und arbeiten. 2015 lief Extrawurst aus und fortan nutzte die Hörder Stadtteilagentur das Büro allein für die Aktivierung der Bewohnerschaft, die Unterstützung von Vereinen und die Beratung der Eigentümer.

Gemeinsame Entwicklung

Regelmäßig nutzten auch Gruppen aus der Nachbarschaft und gemeinnützige Institutionen die Räume der Stadtteilagentur. Diese Gruppen finden nun in Haus Rode von „Wir am Hörder Neumarkt e. V.“ und im Vor-Ort-Büro an der Alfred-Trappen-Straße Platz. Am intensivsten aber nutzte der Verein „Chancengleich in Europa e. V.“ die Räume für verschiedene Sprach- und Konversationskurse mit paralleler Kinderbetreuung. Seit Anfang des Jahres bekommt der Verein nun auch eine Landesförderung für PC-Kurse für zugewanderte Menschen – und übernimmt als Nachmieter nahtlos die Räume der Stadtteilagentur.
Der Bund, das Land NRW und die Stadt Dortmund finanzieren die Hörder Stadtteilagentur im Rahmen des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“. Hörde und die Phoenix-Flächen sollen zusammenwachsen und sich gemeinsam entwickeln.

Eigentümerberatung

Die Beratung für Immobilieneigentümer im „Gebiet Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“ findet weiter dienstags von 15:00 bis 18:00 Uhr statt, jetzt aber in der Alfred-Trappen-Str. 18.